Geschrieben von Jeanine Rudat
Datum:
Der Göttinger CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler weist den Vorwurf an den Bund zurück, für die geplatzte Erweiterung der Sparkassen-Arena verantwortlich zu sein. Die zugesagten Fördermittel des Bundes für den Anbau stünden bereit. Anders als berichtet, stehe der Bund zu seiner Zusage, die Erweiterung mit rund zwei Millionen Euro zu fördern, so Güntzler. Sein SPD-Kollege Thomas Oppermann und er hätten sich sehr dafür eingesetzt, dass die Mittel nach Göttingen kommen. Umso ärgerlicher sei es, dass das Innenministerium die geplante Förderung durch die Zuerkennung der dauernden Leistungsfähigkeit der Stadt Göttingen konterkariert habe, so der CDU-Politiker. Die Stadt Göttingen galt bei dem Beschluss über die Vergabe der Bundesmittel nachweislich als finanzschwach. Durch die Entscheidung von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius und Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler, den Zukunftsvertrag zu beenden, falle die Stadt jetzt aber aus der höheren Förderung heraus, ärgert sich Güntzler. Er habe mehrfach darauf hingewiesen, dass das Ende des Zukunftsvertrages bedeute, dass die vorgesehenen erhöhten Förderungen durch Bund und Land dann wegfallen. Er verstehe nicht, warum der Zukunftsvertrag zum jetzigen Zeitpunkt ohne Not beendet wurde, so Güntzler. Außerdem sei zweifelhaft, ob die dauerhafte Leistungsfähigkeit der Stadt überhaupt schon wieder hergestellt sei. Die Aufstellung des Nachtragshaushaltes spreche seiner Ansicht nach eher dagegen.

Fritz Güntzler, CDU-Bundestagsabgeordneter (Bild: Anja Würfel)