Diskussion um Zukunft der OBS Hattorf: JU-Kreisverband Göttingen übt Kritik
Der Göttinger Kreisverband der Jungen Union (JU) hat die Pläne zur Schließung der Oberschule (OBS) Hattorf und die Angliederung der Schule an die Oberschule in Herzberg zum Ablauf des Schuljahres 2017/ 2018 kritisiert. Es sei mehr als unverständlich, dass die Pensionierung des Schulleiters und die Bewerbung der stellvertretenden Schulleitung auf eine andere Schule hier als Argument für eine Schulschließung ausgenutzt würden, so die JU. Die derzeitige Auslastung der Schule mit 242 Schülerinnen und Schülern gebe keinen Anlass eine Schließung oder Zusammenlegung in Betracht zu ziehen. Die JU erwarte nun, dass sich die Mehrheitsgruppe aus SPD / Grüne und Freien Wähler an das Votum des Schulausschusses zur Vertagung der Schließung hält und diese Entscheidung in der nichtöffentlichen Sitzung des Kreisausschusses nicht in Frage stellt. Nach Protesten von Betroffenen hatte der Schulausschuss des Kreistages die Entscheidung über die Zukunft der OBS Hattorf bis zur kommenden Sitzung des Kreisausschusses am 6. März vertagt.