Rund 50 Menschen haben am Göttinger Gänseliesel für Frieden in Syrien demonstriert
Etwa 50 Menschen haben am Freitag an einer Kundgebung für Frieden in Syrien am Göttinger Gänseliesel teilgenommen. Dazu aufgerufen hatten die Göttinger Grünen. Unter dem Motto „Stoppt das Töten in Syrien: Rettet Ghuta, rettet Afrin!“ forderten sie sofortige Waffenstillstände und den Zugang für humanitäre Hilfe in ganz Syrien. Er wolle gegen das Schweigen der Weltbevölkerung ankämpfen und seine Solidarität zu den Menschen in Syrien zeigen, sagt Mitveranstalter Valentin Büchi. Warum das Organisationsteam die Kundgebung veranstaltet, dazu Büchi. „Es gibt diese UN-Resolution, die eigentlich sagt, es muss jetzt aufhören mit den Bombardements, aber es hat sich nichts geändert. Gleichzeitig haben die Medien aber aufgehört, darüber zu schreiben. Und da haben wir gesagt: Ok, wir wollen weiter, dass das Thema diskutiert wird. Und deshalb haben wir gesagt: Wir müssen jetzt schnell was organisieren.“ Am 25. Februar hatten die Vereinten Nationen mit einer Resolution einen Waffenstillstand in Ost-Ghuta gefordert. Trotzdem dauern die Kämpfe zwischen Rebellen und regierungsnahen Truppen in der Region weiterhin an.
Ein Zeichen der Solidarität bei der Kundgebung 'Stoppt das Töten in Syrien - Rettet Ghuta, rettet Afrin' (Bild: Kristin Fricke)