Geschrieben von Julia Kleine
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Der Göttinger Landrat Bernhard Reuter hat die Kritik der CDU-Kreistagsfraktion zurückgewiesen, nach der es während des Orkans Friederike Ausfälle in der Kommunalen Regionalleitstelle (KRL) in Göttingen gegeben haben soll. Die KRL sei während des Orkans zwar maximal belastet, aber voll funktionsfähig gewesen, so Reuter. Die CDU-Kreistagsfraktion hatte mehrere Anfragen zu den Vorkommnissen am 18. Januar gestellt, nachdem ihr berichtet worden war, es habe im Bereich der Samtgemeinde Hattorf einen Funktionsausfall der KRL gegeben. Kreisrätin Marlies Dornieden berichtete im Ausschuss für Finanzen und öffentliche Einrichtungen, dass 100 Ortsfeuerwehren mit knapp 1.200 Kräften eingesetzt waren. Zusätzlich seien das Technische Hilfswerk und die Hilfsdienste im Bevölkerungsschutz des Landkreises gefordert gewesen, unter anderem bei der Versorgung von rund 1.000 Bahnreisenden am Bahnhof Göttingen. Lediglich die Rückkopplung seitens der Feuerwehren sei zeitweise nicht möglich gewesen, so Dornieden. Das sei aufgrund der eingerichteten eigenen Führungsstellen in den Gemeinden aber auch nicht zwingend notwendig gewesen.