Geschrieben von Jennifer Bullert
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Am Sonntag wählen die Northeimer einen neuen Bürgermeister. Da im ersten Wahlgang keiner der drei Kandidaten über 50 Prozent erreicht hat, ist eine Stichwahl nötig. In dieser treten Simon Hartmann von der SPD und der unabhängige Jörg Dodenhöft gegeneinander an. Am 25. Februar erzielte Hartmann 46,4 Prozent Zustimmung. Der Linke Ortsverband Northeim/Hardegsen/ Moringen hat sich in einer Wahlempfehlung für den SPD-Politiker ausgesprochen. Dodenhöft plant, das Amt des Kämmerers mit dem Posten des Bürgermeisters in Personalunion zu führen. Dies sieht die Linke kritisch, weil so Finanzhoheit und verwaltungstechnische Arbeiten in den Händen von einer Person liegen würden. Dodenhöft kam im ersten Wahlgang auf 41,3 Prozent der Stimmen. Sowohl die CDU, die Grünen als auch die AfD unterstützen ihn. Nachdem Hans-Erich Tannhäuser im September vom Amt des Bürgermeisters zurückgetreten und damit einem Abwahlverfahren zuvorgekommen war, hatte sich neben Hartmann und Dodenhöft auch Dietmar Weiß von der Freien Unabhängigen Liste als Kandidat beworben. Er scheiterte im ersten Wahlgang jedoch mit 12,3 Prozent. Das StadtRadio berichtet am Montag über das Ergebnis der Stichwahl.

Simon Hartmann, Bürgermeisterkandidat der SPD in Northeim (Bild: Jennifer Bullert)

Jörg Dodenhöft, unabhängiger Bürgermeisterkandidat für Northeim (Bild: Jennifer Bullert)