Geschrieben von Tanita Schebitz
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Das Projekt EcoBus vom Göttinger Max Plack Institut (MPI) soll zwei Monate lang in der Praxis getestet werden. Gemeinsam mit dem Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) wollen die Wissenschaftler des MPI ihre theoretischen Überlegungen zu einem digital optimierten Mobilitätskonzept in der Praxis testen. Dies wird im Rahmen der Bad Gandersheimer Domfestspiele der Fall sein. Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt EcoBus sollen dazu beitragen, den heute eher ineffizienten Individualverkehr langfristig zu ersetzen. Mit einer Flotte von Kleinbussen soll der Bedarf an Tür-zu-Tür Transport gemeinsam mit anderen Fahrzeugen wie Taxen, Linienbussen und Bahnlinien auf digitale Weise optimiert werden. Ziel ist es, preislich und auch in Bereichen des Komforts eine Konkurrenz zum privaten Auto darzustellen. Bei den Domfestspielen wird das EcoBus Netz über Bad Gandersheim hinaus auch die Gemeinde Kalefeld bedienen, sowie eine Anbindung an den Bahnhof Kreiensen einschließen. Northeims Landrätin Astrid Klinkert-Kittel und die Bürgermeisterin von Bad Gandersheim, Franziska Schwarz, begrüßen neue Mobilitätsideen und bezeichneten diese als notwendig für eine bessere Anbindung des ländlichen Raums. Ziel des Projekts vom MPI Göttingen ist aber nicht nur, Erkenntnisse für einen optimierten Nahverkehr zu gewinnen, sondern auch umweltfreundliche Mobilität zu ermöglichen. Dies sagte ZVSN Geschäftsführer Michael Frömmig. Einen weiteren Modellversuch soll es dann bald auch im Harz geben. Das Projekt EcoBus wird vom Land Niedersachsen und der EU im Rahmen des Forschungsprojekts „Physik eines integrierten ÖPNV-Systems“ gefördert.