Geschrieben von Jeanine Rudat
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Nach einem nächtlichen Warnstreik und 13-stündigen Tarifverhandlungen haben sich die Gewerkschaft ver.di und die Jungfer Druckerei Herzberg geeinigt. Laut ver.di-Verhandlungsführer Lutz Kokemüller soll die bezahlte Wochenarbeitszeit der gewerblichen Beschäftigten bis 1. Dezember 2020 bei vollem Lohnausgleich auf einheitlich 37,5 Stunden in drei Schritten verkürzt werden. Einzelheiten dazu werden in einem eignen Haustarifvertrag geregelt. Außerdem finden zukünftig mehrere Flächentarifverträge von ver.di für die Druckindustrien Anwendung und es gelten tarifvertragliche Regelungen für vermögenswirksame Leistungen, für die Arbeit gewerkschaftlicher Vertrauensleute, zur Förderung der Fortbildung und Umschulung und zur Förderung der betrieblichen Altersversorgung. Bei schlechter wirtschaftlicher Lage kann es Abweichungen geben. Diese werden in einem eigenen Haustarifvertrag geregelt, der bis Mai verhandelt wird. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis April 2022. Die ver.di-Mitglieder müssen dieser Einigung noch zustimmen.