Göttinger CDU-Ratsfraktion kritisiert rot-grünes Konzept für bezahlbaren Wohnraum
Die Göttinger CDU-Ratsfraktion befürchtet, dass die Stadt bis zum Jahr 2030 nicht die anvisierten 4.800 neuen Wohnungen realisieren kann. Sie begründet dies mit dem rot-grünen Beschluss zum Handlungskonzept für bezahlbaren Wohnraum in der vergangenen Bau- und Planungsausschusssitzung. Dieses beinhalte zu hohe Quoten für den sozialen Wohnungsbau. Außerdem sei die Konzeptvergabe für neue Wohngebiete „hoch kompliziert“ und die zu beachtenden Umweltstandards für Bebauungsplanverfahren würden Göttingen zeitlich zurückwerfen. Private Investoren würden von dem Konzept zudem abgeschreckt, erklärte die Fraktion. Die Stadt solle daher die 3,5 Millionen Euro Haushaltsmittel in die Eigenkapitalaufstockung der Städtischen Wohnungsbau investieren, um so mehr Neubauten zu ermöglichen.