Geschrieben von Jennifer Bullert
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Das Verbundprojekt „GlobeDrought“, das an der Göttinger Universität koordiniert wird, erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in den kommenden drei Jahren rund 2,1 Millionen Euro. Mit dem Projekt wollen die Wissenschaftler weltweite Dürre-Ereignisse untersuchen und mithilfe ihrer Erkenntnisse ein Frühwarnsystem entwickeln. Neben der Göttinger sind auch die Bonner und Frankfurter Universität sowie die der Vereinten Nationen in Bonn, die Welthungerhilfe und die Remote Sensing Solutions GmbH an dem Projekt beteiligt. Sie sollen im Anschluss an die Entwicklungsphase bei der Umsetzung in den Institutionen helfen, so Stefan Siebert, Leiter der Arbeitsgruppe Pflanzenbau am Department für Nutzpflanzenwissenschaften der Universität Göttingen. Außerdem sollen die Erkenntnisse zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen beitragen.

Bewässerung schützt Pflanzen und Landwirte vor meteorologischen Dürren und ist daher in Trockenregionen verbreitet. Einschränkungen in der Wasserverfügbarkeit in von hydrologischen Dürren betroffenen Regionen (niedriger Wasserstand in Wasserspeichern) kann dann aber zu starken Ertragseinbußen und Rückgang der Anbauflächen führen. (Bild: Universität Göttingen/Stefan Siebert)