Geschrieben von Lina Küther
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Göttingens Landrat Bernhard Reuter fordert einen Quantensprung beim Breitbandausbau. Während einer Versammlung von Vertretern der niedersächsischen Landkreise und der Landesregierung in Hameln bezeichnete er die bisherigen organisatorischen Rahmenbedingungen für den Ausbau des schnellen Internets als „äußerst besorgniserregend und frustrierend“. Reuter hat sich dafür ausgesprochen, dass das operative Geschäft auf Bundesebene verlagert und die Förderung gebündelt wird. Dies sei sinnvoll für die Länder, die das Bundesgeld mit Fördergeldern unterstützen müssen. Die Festlegung von Ausbaugebieten und die Prioritätensetzung solle jedoch weiterhin durch die Landkreise vor Ort erfolgen. Dazu zählen für ihn Glasfaser bis zum Gebäude und eine Anhebung der sogenannten Angriffsschwelle auf 250 Megabit pro Sekunde, um in unterversorgten Gebieten aktiv zu werden, sowie die Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum. Bei der Versammlung verabschiedete der Niedersächsische Landkreistag ein Positionspapier zur Digitalisierung.

Göttingens Landrat Bernhard Reuter (Bild: Landkreis Göttingen)