Nikolausberg: Göttinger CDU-Ratsfraktion übt Kritik wegen Ausfällen im Linienverkehr
Nachdem im Januar an drei Tagen der Linienverkehr in Nikolausberg ausgefallen war, übt die Göttinger CDU-Ratsfraktion nun Kritik. Es sei nicht hinnehmbar, dass bereits bei geringem Schneefall und überfrierender Nässe der höher gelegene Ortsteil nicht erreicht werden könne. Die Fraktion verweist auf Bayern als Gegenbeispiel. Dort sei die Straßenräumung bis morgens um fünf Uhr Pflicht, sodass Fernpendler zu ihren Arbeitsplätzen gelangen können und der Schülerverkehr funktioniere. Da sich auch Bewohner aus Nikolausberg über die Fahrtenausfälle der Busse beschwert hätten, richtet sich die CDU-Ratsfraktion nun mit einer Anfrage an die Göttinger Entsorgungsbetriebe und die Verwaltung. Darin verlangt sie unter anderem eine Erklärung, wie die Ausfälle des Busverkehrs in den höheren Lagen zustande gekommen sind. Sie will damit aber auch herausfinden, wann und wie nachts Räum- und Streufahrzeuge eingesetzt werden. Ziel ist es, zukünftige Ausfälle des Linienverkehrs zu vermeiden.