Kreisrat Marcel Riethig diskutierte bei Gesprächsrunde über die Zukunft der OBS Hattorf
Eltern, Schüler, Lehrer und Kommunalpolitiker der Samtgemeinde Hattorf haben am vergangenen Freitag bei einer Diskussionsrunde mit dem Göttinger Kreisrat Marcel Riethig über die Zukunft der örtlichen Oberschule gesprochen. Zur Sicherstellung des Fortbestehens der Schule sollen jährlich 29 Neuanmeldungen vorliegen, sodass ein Betrieb mit zwei Klassen pro Jahrgang erfolgen kann. Riethig sicherte den Eltern nun zu, dass eine Schulschließung aber erst bei einer deutlichen Unterschreitung dieser Anmeldezahl eingeleitet werde: „Die wichtige Botschaft aus diesem Kompromiss geht ja davon aus, dass wenn die Eltern sich für die örtliche Schule entscheiden, auch die örtliche Schule erhalten bleibt. Dabei habe ich ja auch noch einmal deutlich gemacht, ist die Zahl 29 nicht sklavisch in Stein gemeißelt, sondern orientiert sich an der Gesamtprognose der Entwicklung. Zur Kenntnis nehmen müssen wir leider: Wenn die Schülerzahlen drastisch runtergehen, setzt das Land klare Vorgaben für Mindestgrößen für Schulen, daran haben wir uns zu orientieren.“ Für den Erhalt der Schule hatte der Kreisausschuss neben der Mindestanzahl der Anmeldungen noch eine weitere Bedingung gestellt. So soll die Außenstelle der Schule in Wulften geschlossen werden. Laut der Verwaltung sei eine dringend notwendige Brandschutzsanierung nicht finanzierbar. Alternativ soll eine neue Außenstelle in der größtenteils leer stehenden Haupt- und Realschule Herzberg eingerichtet werden. Die Entscheidung für den Erhalt der Schule war Anfang März im Göttinger Kreisausschuss gefallen. Ihr waren Proteste der „Initiative zum Erhalt der OBS Hattorf“ vorausgegangen.