Fruchtsafthersteller beckers bester aus Lüttgenrode in Zukunft ohne PET-Flaschen
Der Fruchtsafthersteller beckers bester aus Lüttgenrode will zukünftig auf PET-Flaschen verzichten. Angesichts der hohen Produktion von Plastikmüll – jeder Deutsche produziere davon etwa 37 Kilo im Jahr – wolle das Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Sebastian Koeppel, geschäftsführender Gesellschafter der Firma betonte, dass Nachhaltigkeit kein Zustand sei, den man von einem auf den anderen Tag erreichen könnte. Stattdessen werde Nachhaltigkeit als ein Prozess gesehen, dem man sich Schritt für Schritt annähern wolle. Die Maßnahme solle außerdem ein Signal an die Kunden sein, dass deren Ansprüche ernst genommen würden. Der Fruchtsafthersteller bemühe sich auch in anderen Bereichen um ökologische Nachhaltigkeit, so würden beispielsweise die Industrieabwässer selbst aufbereitet, das Unternehmen sei seit drei Jahren CO2 neutral, und verwende seit einem Jahr nur noch Ökostrom, so Koeppel. Etwa zehn Prozent der Belegschaft werden außerdem zum Imker ausgebildet, um dem rapiden Rückgang der Bienenpopulation in der Region entgegenzutreten. Da aber schwere Glasflaschen nicht immer praktisch seien, würde sich das Unternehmen im Segment der Einwegverpackungen nun auf Kartonverpackungen konzentrieren. Diese würden als ökologisch vorteilhaft gelten.