Caritasverband Südniedersachsen stellte Ergebnisse seines Dorf-FSJler-Projekts vor
Der Caritasverband Südniedersachsen e.V. hat die ersten Ergebnisse seines Projekts „Dorf-FSJler, Dorf-BFDler und Flüchtlingstandems zur Verbesserung der sozialen Daseinsvorsorge im Eichsfeld“ vorgestellt. Dieses ist im Rahmen des Projekts „Soziale Innovationen für Deutschland“ geschaffen worden. Dabei geht es vor allem darum, Generationen zusammenzuführen, die Senioren im Dorf wieder mehr zusammenzubringen und Teilhabe am Dorfgeschehen zu ermöglichen. Das dafür geschaffene Konzept startete im April 2017 und geht vorerst bis Juli 2019. Ein zentrales Thema sei die fehlende Mobilität der Senioren, so die Projektkoordinatorin der Caritas, Sandra Holzapfel. „Wir können es als Caritasverband natürlich nicht alleine stemmen dieses Thema. Wir machen es uns aber über das Projekt zur Aufgabe, dieses Thema einfach mit in die Dörfer zu nehmen. Mit in die Dorfgemeinschaften reinzugehen und zu sagen, ok, wie können wir das gemeinsam mit den Leuten vor Ort lösen. Das ist wirklich auch ein großes Thema. Dann das Dorfleben insgesamt auffrischen. Viele Vereine haben Nachwuchsprobleme. Das gibt es sicherlich an vielen Ecken und Enden, dass man versucht, einfach auch die jüngeren Generationen wieder ein bisschen anzusprechen. Das ist auch ein großes Thema. Also da nutzen wir das Projekt und unsere Öffentlichkeitsarbeit auch regelmäßig, die wir dafür machen.“ In der Samtgemeinde Gieboldehausen kann durch die guten Busverbindungen nach Duderstadt und nach Göttingen eine Teillösung für das Mobilitätsproblem geschaffen werden. So arbeitet die FSJ-lerin Luna Marie Quinque an einem für Senioren verständlichen und leserlichen Fahrplan. Auch eine dazugehörige Infoveranstaltung sei schon in Planung.
Projektvorstellung Dorf-FSJ (Bild: Sophie Künstler)
Mit dem Projekt soll das Miteinander der Generationen gefördert werden. (Bild: Sophie Künstler)