Geschrieben von Julia Kleine
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In einem Wohnkomplex im Göttinger Hagenweg ist am Freitagabend ein 28-jähriger Mann aus dem Sudan nach einem Gewaltverbrechen gestorben. Kurz darauf nahm die Polizei einen tatverdächtigen Mann fest. Ein Haftrichter erließ mittlerweile einen U-Haftbefehl gegen den Mann aus Eritrea wegen Totschlags. Nach bislang vorliegenden Erkenntnissen hatte der 25-Jährige den Sudanesen in dem Haus mutmaßlich mit einem Messer angegriffen. Dabei verletzte er sein Opfer im Bereich des Oberkörpers so erheblich, dass der Mann trotz sofortiger notärztlicher Behandlung noch vor Ort verstarb. Andere Hausbewohner entdeckten den schwer verletzten Mitbewohner im Bereich des Haupteingangs und alarmierten anschließend die Rettungsdienste. Der Hagenweg musste während der polizeilichen Maßnahmen zeitweise voll gesperrt werden. Dabei kamen vorsorglich auch Beamte mit Polizeihunden zum Einsatz, um die zum Teil aggressiv auftretenden Schaulustigen von dem Gebäude fernzuhalten. Die Suche nach der Tatwaffe verlief bislang ergebnislos. Die Ermittlungen dauern an.