Geschrieben von Robin de Greef
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Die Aktivisten der Göttinger Initiative „Our House Nansen 1“ planen eine weitere öffentliche Aktion am ehemaligen Stipendiantenwohnheim des Goethe-Insituts im Fridtjof-Nansen-Weg 1. Anfang Mai hatten die Aktivisten das Haus für eine Woche besetzt, nachdem die Stadt Göttingen den geplanten Verkauf an einen privaten Investor verkündet hatte. Die Stadt ließ das Haus durch die Polizei räumen. Damit sei der Konflikt jedoch nicht zu Ende, so die Aktivisten. Am Donnerstag wollen sie ab 18 Uhr vom Neuen Rathaus zum Fridtjof-Nansen-Weg ziehen. Am Freitag soll der Rat der Stadt Göttingen abschließend über die Zukunft des Fridtjof-Nansen-Hauses entscheiden. Der Bauausschuss hatte in der letzten Woche mehrheitlich für einen Verkauf an den Hogrefe-Wissenschaftsverlag gestimmt. Auch die Göttinger Bauunternehmer Jupp Wessling und Bernhard Kilper kritisierten die Verkaufspläne der Stadt: Das ehemalige Stipendiantenwohnheim ließe sich mit überschaubaren Investitionskosten von etwa 1,7 Millionen Euro zu günstigem Wohnraum umbauen. Die Aktivisten fordern die Stadt auf, dort Wohnraum, insbesondere für Geflüchtete aus der umstrittenen Unterkunft Siekhöhe, zu schaffen.