Geschrieben von Robin De Greef
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Die CDU-Ratsfraktion hat in einer Anfrage an den Göttinger Stadtrat ein Gesamtkonzept für den Betrieb und die Unterhaltung des Göttinger Kunstquartiers (KuQua) gefordert. Anlass war die plötzliche Bekanntgabe der deutlich gestiegenen Baukosten um 20 Prozent. Diese seien zwar durch eine Millionenspende des geschäftsführenden Gesellschafters der Otto Bock-Firmengruppe, Hans Georg Näder, gedeckt, die Finanzierung und besonders die Betriebskosten seien allerdings nicht bis zum Ende durchgedacht, so Katharina Schüle-Rennschuh, Mitglied des CDU Stadtverbandes und des Kulturausschusses. Die CDU-Fraktion verlangt Klarheit über die Ausstellungen, die im KuQua stattfinden sollen, über Eintrittsgelder, Personalbedarf, Betriebskosten und Sponsorengelder, da sie eine Kürzung der Gelder in anderen kulturellen Bereichen befürchten. Das Kunsthaus im KuQua soll ab 2020 auf drei Etagen Platz für Kunstausstellungen bieten.