Geschrieben von Jeanine Rudat
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Der Rat der Stadt Göttingen diskutiert heute im nichtöffentlichen Teil der Ratssitzung über den Verkauf des Fridtjof-Nansen-Hauses, das bis vor einem Jahr vom Goethe-Institut genutzt wurde. Der Bauausschuss hatte in der letzten Woche mehrheitlich für einen Verkauf an den Hogrefe-Wissenschaftsverlag gestimmt. Gestern Abend hatten die Aktivisten der Göttinger Initiative „Our House Nansen 1“ gegen den Verkauf demonstriert. Vom Neuen Rathaus zogen sie zum Fridtjof-Nansen-Weg 1. Die Aktivisten forderten die Stadt auf, dort Wohnraum, insbesondere für Geflüchtete aus der umstrittenen Unterkunft Siekhöhe, zu schaffen. Ende April hatten die Aktivisten das Haus für eine Woche besetzt, nachdem die Stadt Göttingen den geplanten Verkauf an einen privaten Investor verkündet hatte. Die Stadt ließ das Haus durch die Polizei räumen.