Anwohner wehren sich gegen Asphaltierung eines Weges in der Südstadt
Anwohner in der Göttinger Südstadt wehren sich dagegen, dass ein Weg entlang der Leine asphaltiert und verbreitert werden soll. Am Mittwoch morgen bewirkten sie, dass die Bauarbeiten nicht wie geplant stattfinden konnten. Bei einer Sitzung des Bauausschusses am Donnerstagabend sprachen sich einige Bürger weiterhin gegen die geplanten Maßnahmen aus. Laut einer Anwohnerin wurde der Protest aber zurückgewiesen. Von Seiten des Bauausschusses habe es geheißen, dass jetzt Widerspruch der Anwohner käme, sei nicht nachvollziehbar. Die Entscheidung zur Asphaltierung und Verbreiterung des Weges sei in einem zweijährigen Prozess mit Einbezug der Bürger erfolgt. Dies weisen die Anwohner von sich, bei dem Bürgerdialog sei es um Fragen bezüglich der Aufenthaltsqualität gegangen, nicht aber um eine Asphaltierung und Verbreiterung des Weges. Der Bauausschuss würde eine Asphaltierung für nötig halten, da es Beschwerden bezüglich der Barrierefreiheit des Weges gegeben habe. Die Anwohner sprechen sich dagegen aus, und betonen, dass eine Asphaltierung dazu führen würde, dass Radfahrer noch schneller unterwegs seien, und Spaziergänger und Jogger gefährden könnten. Außerdem handele es sich um einen Zuweg zu einem Naherholungsgebiet. Ebenso sei die unnötige Versiegelung von Boden nicht wünschenswert.
Der Weg in der Südstadt soll asphaltiert werden, Anwohner wehren sich gegen die Pläne (Bild: Lina Küther)