Geplante Asphaltierung des Wegs am Leinekanal: Kritik von BUND und NABU
Die Göttinger BUND-Kreisgruppe und der NABU Göttingen kritisieren die geplante Asphaltierung des Wegs am Göttinger Leinekanal. Die Asphaltierung sei allein schon aus naturschutzfachlichen Gründen abzulehnen. Diese bedeute für die Insektenwelt der betroffenen Fläche eine starke Barriere, so Dirk Zimmermann, zweiter Vorsitzender des NABU-Göttingen. Außerdem solle die Stadt die bisher geplante Breite des Weges von 2,50 Meter reduzieren, da sonst die Bewässerung der dortigen Gehölze und Weiden eingeschränkt würde. Gerade innerhalb der Stadt Göttingen müsse eine weitere Versiegelung von Flächen konsequent vermieden werden, erklärte die BUND-Kreisgruppe. Die Bürgerinitiative Stadt und Planung Göttingen e.V. schloss sich der Kritik an. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich Anwohner zum Bündnis „Weg am Leinekanal“ zusammengeschlossen und die Baumaßnahmen am Weg zwischen Jahnstraße und Freibad mit einer Protestaktion vorläufig gestoppt.