Europäische Nachwuchsteilchenphysiker tagen in Göttingen
In dieser Woche tagen Nachwuchsteilchenphysiker aus ganz Europa in Göttingen. Bei der siebten europäischen Sommerschule stehen Grundlagen der Quantenfeldtheorie und aktuelle Fragen der Hadron-Collider-Physik im Mittelpunkt. Die Teilnehmer diskutieren am Institut für Physik eine Woche lang mit Lehrenden der Universität Göttingen, zahlreicher europäischer Universitäten und des europäischen Forschungszentrums für Elementarteilchenphysik CERN in Genf. Zu den aktuellen Forschungsthemen der Sommerschule gehören unter anderem die Quantenchromodynamik, welche die Wechselwirkung der fundamentalen Bausteine von Atomkernen beschreibt. Ein weiteres Diskussionsthema sind sogenannte Jets. Dabei handelt es sich um ein Phänomen, das bei Experimenten mit stark beschleunigten Teilchen entsteht und Rückschlüsse auf Teilchenkollisionen zulässt. An der europäischen Sommerschule nehmen etwa 40 Bachelor- und Masterstudierende aus zehn europäischen Ländern teil.