Geschrieben von Carolin Zarske
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760. 000 Euro: Das ist die Summe, die der ehemalige Leiter der Haushaltsabteilung des Kirchenamts Northeim veruntreut haben soll. Dafür muss er sich ab heute vor dem Landgericht Göttingen verantworten. Konkret wird ihm vorgeworfen über fünf Jahre hinweg, immer wieder Geld von Konten des Kirchenkreises Leine- Solling auf private Konten überwiesen zu haben. Aufgefallen ist das Ganze erst durch den Hinweis einer Bank an den Kirchenkreis. Der Ex- Leiter der Haushaltsabteilung solle Sammelüberweisungen vorgenommen und dabei irreführende Verwendungszwecke angegeben haben. Insgesamt 32 Überweisungen sind bis dato erfolgt. Dem Angeklagten drohen bis zu zehn Jahre Haft. Ein Urteil könnte im Juni fallen.