Geschrieben von Carolin Zarske
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In Göttingen sind gestern Abend erneut rund 700 Menschen auf die Straße gegangen. Unter dem Motto „Von Trauer zu Wut zu Widerstand- Demo gegen Faschistische Gewalt in Göttingen“ haben sie gegen politische Gewalt demonstriert und ihre Solidarität mit einem 23-Jährigen gezeigt. Dieser ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei einem Vorfall im Fridtjof-Nansen-Weg mit einem Messer lebensbedrohlich verletzt worden. Der Tatverdächtige ist Sonntagabend wieder freigelassen worden. Es wird weiter ermittelt, ob auch ein politisches Motiv eine Rolle gespielt haben könnte. Die Demonstration verlief laut Polizei ohne Zwischenfälle. Schon am Sonntagabend hatten sich spontan Menschen am Albaniplatz versammelt, um ihre Solidarität zu bekunden.