Geschrieben von Nico Mader
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Eine Bahnlinie von Göttingen über den Südharz nach Braunschweig – die fordern jetzt mehrere Bürgermeister aus dem Altkreis Osterode und der Bürgermeister aus Seesen. Die Forderung ist Teil eines Positionspapiers, das weitere Bahninfrastruktur-Ideen präsentiert. Darunter befinden sich der Erhalt aller bestehenden Bahnverbindungen nach Göttingen, die Errichtung des Haltepunkts „Osterode West“ und die Einführung der neuen Bahnlinie RB 89 zwischen Osterode und Göttingen mitsamt des nötigen Streckenausbaus. Zu diesem gehöre für die Südharz-Bürgermeister der stellenweise Streckenausbau zwischen Osterode Mitte und Herzberg Schloss, inklusive der nötigen Signaltechnik und eine Änderung der geplanten Route der gewünschten Linie RB 89. Dies würde ein „Kopf machen“ im Bahnhof Herzberg nach sich ziehen und den Verzicht auf eine Streckenkurve bei Herzberg bedeuten. Das Forderungspapier richtet sich an die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG). Diese hatte zuvor ein Konzept für die Entwicklung des Bahnverkehrs bis über das Jahr 2040 hinaus veröffentlicht.

Sie wollen mehr Bahn im Harz: Mehrere Bürgermeister des Altkreises Osterode stellen Positionspapier auf. Auf dem Foto von links nach rechts: Thorsten Waldmann, Ratsherr der Stadt Osterode am Harz (CDU) und Mitarbeiter bei der Deutschen Bahn, Christopher Wagner, Bürgermeister Herzberg, parteilos, Lars Deiters, Bürgermeister Walkenried, parteilos, Erik Homann, Bürgermeister Seesen, CDU, Jens Augat, Bürgermeister Osterode am Harz, SPD, Rolf Lange, Bürgermeister Bad Lauterberg, CDU, Daniel Quade, Bürgermeister Bad Sachsa, parteilos, Daniel Kaiser, Bürgermeister Samtgemeinde Hattorf am Harz, SPD, Patrick Schmidt, Bürgermeister Bad Grund, parteilos. (Bild: Stadt Osterode am Harz).