Geschrieben von Nico Mader
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Vor knapp einer Woche wurde im Ostviertel ein 23-Jähriger mit einem Messer verletzt. Der Tatverdächtige ist ein 17-jähriger junger Mann. Die Staatsanwaltschaft ermittelt und hat eine Notwehrsituation nicht ausgeschlossen. Nun meldet sich mit Sven Adam der Anwalt des 23-Jährigen zu Wort und erhebt Vorwürfe gegen die Ermittler. Nach Schilderungen von diesem hätten Polizeibeamte am Donnerstag versucht, den Verletzten an seinem Krankenbett in einer Klinik zu vernehmen. Außerdem hätten sie ihn aufgefordert, eine DNA-Probe abzugeben. Dazu sei der 23-Jährige zum Zeitpunkt der Vernehmung aus gesundheitlichen Gründen noch nicht in der Lage gewesen. Zuvor habe die Familie des Verletzten die Polizei gebeten, eine Vernehmung erst nach Kontakt mit dem Anwalt durchzuführen und den Wunsch zu respektieren, dass sich der 23-Jährige nur mit anwaltlichem Beistand äußern wolle. Die Tat im Ostviertel ist mittlerweile Gegenstand einer öffentlichen Debatte. Für heute Abend um 20 Uhr wurde zu einer Demonstration aufgerufen. Diese sei bei der Stadt jedoch nicht angemeldet worden. Deshalb könne die Stadt derzeit nicht einschätzen, in welchem Umfang mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens zu rechnen ist.