Studie der Uni Göttingen: Mischwälder vereinen Artenvielfalt und Wirtschaftlichkeit bestmöglich
Mischwälder können Artenvielfalt und wirtschaftliche Nutzung besser miteinander verbinden als reine Waldbestände. Das zeigt eine neue Studie der Universität Göttingen über niedersächsische Wälder. Besonders Bestände aus heimischen Baumarten wie Buchen und kleinräumig dazugemischten Douglasien seien ein guter Kompromiss. Die Forschenden betonen allerdings: Je mehr die Artenvielfalt geschützt werden soll, desto größer können die wirtschaftlichen Einbußen sein. Finanzielle Anreize könnten diese Verluste ausgleichen. Für die Studie wurden Daten von 40 Waldflächen in Niedersachsen ausgewertet.