Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die niedersächsische Staatssekretärin Sabine Johannsen fordert ein Umdenken des Landes im Bereich „Kultur“. Diese müsse zur Pflichtaufgabe werden, erklärte sie bei einer Podiumsdiskussion in Clausthal-Zellerfeld. Als positives Beispiel für die Kulturentwicklung im ländlichen Raum hob sie dabei das TRAFO-Projekt der Kulturstiftung des Bundes (KSB) in Südniedersachsen hervor. Dabei handelt es sich um eine bundesweite Initiative, die das Kulturangebot in Regionen langfristig sichern und unterstützen will. Durch die KSB hätten sich demnach sowohl die Schachtanlage Knesebeck in Bad Grund, das Oberharzer Bergwerkmuseum in Clausthal-Zellerfeld, die Grube Samson in St. Andreasberg sowie der 19-Lachter-Stollen in Wildemann zukunftssicher aufstellen können. Voraussetzung sei eine passgenaue Unterstützung. Johannsen betont, dass Kultur im ländlichen Raum zudem ein entscheidender Standortfaktor sei. Umso wichtiger sei es ihr zufolge, Kultur nicht als freiwillige Leistung einzustufen.