Geschrieben von Johannes Meinecke
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Im Zuge von Kanalsanierungen ist am Göttinger Schützenanger ein verdächtiges Objekt geortet worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen geht davon aus, dass es sich dabei um einen Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt. Falls sich dieser Verdacht bestätigt, ist die Entschärfung der Bombe für kommenden Sonnabend, den 12. Oktober, vorgesehen. Der Blindgänger liegt circa 2,5 Meter unter der Erde und ist vom Grundwasser umgeben. Für genauere Untersuchungen müssen zunächst Brunnen angelegt werden, die das Grundwasser abpumpen. Für die Entschärfung muss die Fundstelle am Sonnabend ab 7.00 Uhr im Umkreis von 1.000 Metern evakuiert und der öffentliche Raum in dieser Zone bis voraussichtlich 18.00 Uhr gesperrt werden. Davon sind etwa 13.500 Menschen sowie etwa 1.400 Gewerbebetriebe betroffen. Für die Dauer der Sperrung werden durch die Stadt Evakuierungszentren eingerichtet. Wer aufgrund eingeschränkter Mobilität auf einen Transport angewiesen ist, wird gebeten sich beim Bürgertelefon zu melden. Ein Bus-Sonderverkehr bedient die bestehenden Haltestellen im Sperrgebiet ab 7.00 Uhr und fährt direkt zu den Evakuierungszentren.