Geschrieben von Anja Würfel
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Die staatlichen Rahmenbedingungen zur Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind aus Sicht der niedersächsischen Wirtschaft stark verbesserungswürdig. Dies geht aus einer Kurzumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Niedersachsen hervor. Danach fühlen sich 90 Prozent der Unternehmen durch die staatlichen Rahmenbedingungen in ihrer Innovationsfähigkeit eingeschränkt. Nur knapp zwölf Prozent bewerten diese als gut. Gut ein Viertel der Umfrageteilnehmer befürchtet für die kommenden zwölf Monate eine Verschlechterung der Kapitalausstattung für ihre Innovationsaktivitäten. Aus Sicht der Unternehmen müssten die Rahmenbedingungen bei Forschung und Entwicklung verbessert werden. Dazu gehört es, die Antragsstellung für Förderprogramme zu vereinfachen und deren Transparenz zu erhöhen. Außerdem sollten Förderzusagen sowie die finanzielle Abwicklung beschleunigt und vereinfacht werden. Neben der Forderung Maßnahmen vorzeitig zu ermöglichen, wollen die befragten Unternehmen auch einen Abbau der hohen bürokratischen Anforderungen bei Genehmigungs- und Zulassungsverfahren.