Geschrieben von Jennifer Bullert
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Die Ethnologische Sammlung der Universität Göttingen hat zwei tätowierte Maori-Schädel zurück an das Te Papa-Tongarewa-Museum im neuseeländischen Wellington übergeben. Die beiden sogenannten Toi moko hatte die Universität 1834 mithilfe des englischen Königshauses erhalten und seit 1934 in der Ethnologischen Sammlung präsentiert. Unklar sei, wie die Schädel seinerzeit von Neuseeland nach Europa gelangt sind, erklärte der Kustos der Sammlung, Michael Kraus. Mit der Rückführung in ihre Heimat solle nun Respekt vor den Maori ausgedrückt werden. Der maorische Ko-Leiter des Te Papa, Arapata Tamati Hakiwai, hob dazu hervor, dass es sich dabei nicht um Objekte, sondern um heilige Vorfahren handele. Seit 2003 holt das Te Papa in Wellington menschliche Überreste der neuseeländischen Ureinwohner sowie der Moriori zurück. Inzwischen wurden so bereits mehr als 600 Vorfahren in ihre Heimat überführt.