Entscheidung zum geplanten Forschungsanbau an Universität Göttingen fällt am 2. Juli
Am 2. Juli entscheidet die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern, ob die Universität Göttingen für den geplanten Forschungsbau Human Cognition and Behaviour (HuCaB) eine Förderung erhält. Mit der nun erfolgten Empfehlung des Wissenschaftsrats als „insgesamt herausragend“ hat die Universität einen ersten Schritt für das neue interdisziplinäre Zentrum getan. Dort soll künftig die menschliche Sozialkognition erforscht werden. Das Gebäude soll rund 37 Millionen Euro kosten und eine Fläche von 3.500 Quadratmetern umfassen. Es soll zwischen Goßlerstraße und Heinrich-Düker-Weg am Zentralcampus entstehen. Wird die Förderung am 2. Juli bewilligt, ist die Anschaffung mehrerer Großgeräte geplant wie beispielsweise eines Magnet-Enzephalograpen. Damit sollen Gehirnaktivitäten millisekundengenau und ohne Geräusche und Kontakte aufgezeichnet werden können. Im Herbst 2022 könnte der Bau für das interdisziplinäre Zentrum beginnen, abgeschlossen sein soll er Mitte 2025.