Osteroder Rat stimmt Vertrag für Windparkvorhaben Ührder Berg zu
Der Osteroder Rat hat einem städtebaulichen Vertrag für das Windparkvorhaben Ührder Berg zugestimmt. Damit will die Stadt ihre Interessen gegenüber dem Investor schützen. Statt der zuvor angedachten acht Windenergieanlagen sieht die Kompromisslösung mit der Firma von Helmolt Consult nun sieben Anlagen vor. Zuvor hatte die Stadt erhebliche Bedenken geäußert, da sie für Natur und Landschaft sowie das Stadt- und Ortsbild Beeinträchtigungen befürchtete. An der Gipskante sollen nun keine Windanlagen entstehen, zudem soll auch die bereits existierende Anlage abgebaut werden. Der Investor kann dafür aber eine neue beantragen. Die Gesamthöhe der Windräder soll jedoch bei 238 Meter bleiben. Teil des nun beschlossenen Vertrags sind auch Ausgleichsmaßnahmen in der Natur. So sollen beispielsweise sechs Hektar Stadtwald aufgeforstet werden.