Geschrieben von Julia Kleine
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Göttinger Wissenschaftler*innen beteiligen sich an einem Innovationsverbund, um die Wirkung von Luftfiltern auf die Virenbelastung in Räumen zu erforschen. Luftfilter sind derzeit im Gespräch, weil sie in Klassenräumen, Hörsälen oder Restaurants zum Einsatz kommen sollen, um weitere Lockdown-Maßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie zu verhindern. Forschungsteams der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen, der Universitätsmedizin Göttingen und des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation wollen nun untersuchen, wie unterschiedliche Filter und Raumluftkonzepte wirken. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert den Innovationsverbund zur Prävention aerogener Infektionen mit 700.000 Euro. In drei Teilprojekten werden Filtertechnologien, Aerosoldynamik und Keimbelastungen in einem gemeinsamen Modellraum untersucht. Die Erkenntnisse der Forschungsteams sollen in Zukunft Entscheidungsträger*innen dabei unterstützen, passende Raumluftkonzepte für verschiedene Räume zu entwickeln und so Infektionsketten zu verhindern.