Bald frühzeitige Demenzdiagnose möglich? - Göttinger Forschende spüren Moleküle im Blut auf
Mit einem einfachen Bluttest wollen Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen und der Universitätsmedizin Göttingen künftig das Risiko für Demenzerkrankungen abschätzen können. Ein erster Schritt dazu ist, dass sie nun im Blut Moleküle aufgespürt haben, die auf eine bevorstehende Demenz hinweisen können. Dabei handelt es sich um eine Konzentration von bestimmten microRNAs, also Molekülen, die die Herstellung von Proteinen beeinflussen. Das gab die UMG nun bekannt. Demnach könnten die microRNAs auch für die Therapie von Demenz bedeutsam sein. Allerdings sei das nun erforschte Verfahren noch nicht praxistauglich. Die Wissenschaftler*innen hatten für ihre Erkenntnisse sowohl Menschen untersucht als auch Laborstudien mit Mäusen betrieben.