Mögliche Blindgänger in Göttingen: Felix-Klein-Gymnasium wird Ende Juli Evakuierungszentrum
Die Stadt Göttingen bereitet für die geplante Evakuierung am 30. und 31. Juli das Felix-Klein-Gymnasium (FKG) als Evakuierungszentrum vor. Grund ist der Verdacht auf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in der Godehardstraße. Aus diesem Grund müssen Anwohnerinnen und Anwohner in einem 1.000 Meter-Radius um die Fundstellen ihre Wohnungen am 30. Juli bis sechs Uhr morgens verlassen und entweder privat bei Familie und Freunden außerhalb der evakuierten Zone oder im Evakuierungszentrum im FKG unterkommen. Das FKG biete nach Angaben der Stadt Platz für 600 Menschen. Sollten weitere Kapazitäten nötig werden, könnten noch weitere Unterbringungsmöglichkeiten organisiert werden, so die Stadt. Wie bereits in der Vergangenheit wird ein Bus-Shuttle zum Evakuierungszentrum bereitgestellt. Die Stadt wird zudem eine Telefonhotline für Fragen einrichten und Anfang Juli die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner mit einem Informationsflyer per Post über die geplante Evakuierung in Kenntnis setzen. Der Bombenverdacht und die Evakuierung wirken sich auch auf den Bus- und Bahnverkehr aus. So wird am 30. Juli der Bahnhof ab sechs Uhr morgens gesperrt und auch die Busse verkehren nicht im gesperrten Gebiet.