Geschrieben von Nikita Makarov
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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Region Südniedersachsen-Harz hat sich deutlich dafür ausgesprochen, dass die Bundesregierung die Konvention gegen sexuelle Belästigung und Gewalt am Arbeitsplatz in nationales Recht umsetzt. Dies geschieht im Rahmen des heute stattfindenden internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Die Konvention wurde von der internationalen Arbeitsorganisation (ILO) ausgearbeitet. Die Forderung wird von der Göttinger Bundestagsabgeordneten Frauke Heiligenstadt von der SPD unterstützt. Die Ratifizierung der Konvention sei laut DGB-Regionsgeschäftsführerin Agnieszka Zimowska im Koalitionsvertrag vereinbart. Die ILO-Konvention 190 ist international die erste Konvention, die Gewalt und Belästigung in der Arbeitswelt definiert und geschlechtsspezifischen Vorfälle mit aufgreift.

DGB Regionalgeschäftsführerin Agnieszka Zimowska (rechts) und SPD-Bundestagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt (links) fordern Ratifizierung der ILO-Konvention 190 (Bild: DGB Südniedersachsen-Harz)