"Notfallverbund zum Schutz von Kulturgut in Südniedersachsen": Gründung für 1. Januar 2023 geplant
Zum 1. Januar 2023 gründen 14 Akteure aus der Region einen „Notfallverbund zum Schutz von Kulturgut in Südniedersachsen“. Dazu gehören unter anderem die Universität Göttingen, der Landschaftsverband Südniedersachsen sowie beispielsweise die Städte Göttingen, Einbeck, Northeim, Uslar und Duderstadt. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung wurde am Donnerstag unterzeichnet. Ziel des Verbundes ist es, fachliche Expertise zum Schutz des Kulturgutes in Museen, Archiven und Bibliotheken zu leisten, sollte diesen Schäden durch Naturkatastrophe, Feuer, Wasser oder technische Defekte drohen, heißt es in einer Mitteilung. So sollen die Rettungsmaßnahmen die Schäden nicht noch vergrößern. Mit dem Notfallverbund soll eine schnelle Erreichbarkeit der Fachkräfte gesichert werden. Zudem sollen diese bereits vorab bei Übungen und Abstimmungen mit Behörden miteinbezogen werden. Wie der Landschaftsverband Südniedersachsen mitteilte, gibt es bundesweit aktuell 59 dieser Notfallverbünde. Der nun geplante in Südniedersachsen zeichne sich jedoch weitestgehend als einzigartig aus, da er sich vor allem auf den ländlichen Raum und über mehrere Landkreise hinweg erstrecke.