Geschrieben von Nikita Makarov
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Aktivistinnen und Aktivisten der Gruppe „End Fossil: Occupy“ haben am vergangenen Samstag gegen 13 Uhr eine weitere Protestaktion am Göttinger Gänseliesel veranstaltet. Die Aktivistengruppe hatte zunächst mit Absperrband den Gänseliesel-Brunnen in der Göttinger Innenstadt abgeriegelt. Danach haben die Aktivistinnen und Aktivisten das Wasser aus dem Brunnen in Plastikflaschen abgefüllt und für den Preis von 5,99 Euro an Passantinnen und Passanten verkauft. Dabei waren die Mitglieder der Gruppe als Geschäftsleute verkleidet. „End Fossil: Occupy“ möchte mit dieser Protestaktion auf die globale Privatisierung von Wasserquellen aufmerksam machen, mit denen Konzerne weltweit große Summen an Profit erwirtschaften. Seit 2010 gehört der Zugang zu sauberem Wasser zu den Grundrechten des Menschen. Das Gänseliesel wurde nun binnen eines Monats zum zweiten Mal Ziel von Protestaktionen von Klimaaktivisten. Im Juni färbten Aktivisten der „Letzten Generation“ das Wasser des Brunnens schwarz. Jonathan Groß von „End Fossil: Occupy“ betont, dass die Aktivistengruppen mit dem Gänseliesel den Nerv der Stadtverwaltung getroffen hätten und das auch Kulturgüter von der Klimakrise, beispielsweise in Form von Überschwemmungen, gefährdet seien.