Geschrieben von Benita Heukamp
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Rund 500 Personen sind einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di gefolgt und haben heute Vormittag an einer Kundgebung in der Göttinger Innenstadt teilgenommen. Nach Angaben der Polizei verlief die Veranstaltung friedlich. Begleitet von lauten Rufen, Trillerpfeifen und Polizei sind die Demonstrierenden vom Schützenanger aus am Bahnhof entlang zum Alten Rathaus gezogen. Die Gewerkschaft ver.di hat anlässlich der laufenden Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst zum Warnstreik aufgerufen. Dieser machte sich für die Bürger*innen in den Landkreisen Göttingen und Northeim deutlich bemerkbar: Den ganzen Tag über kommt es zu Einschränkungen bei städtischen Dienstleistungen, viele Kitas bleiben geschlossen, die Müllabfuhr bleibt aus und die Busse der Göttinger Verkehrsbetriebe stehen still. Die Forderungen wurden bei der Kundgebung bekräftigt: Dazu gehören unter anderem ein Lohnanstieg um acht Prozent, mindestens aber um 350 Euro monatlich sowie drei zusätzliche freie Tage. Die erste Runde in den Tarifverhandlungen blieb ohne Erfolg. Die Arbeitgeberseite habe lediglich die zu leeren Kassen und zu hohen Gewerkschaftsforderungen beklagt, so ver.di in einer Mitteilung. Von der neuen Verhandlungsrunde ab dem 17. Februar erhoffe man sich nun ein verhandlungsfähiges Angebot.

Bilder: Benita Heukamp