Geschrieben von Frank Dullweber
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Der Osteroder Kreistagsabgeordnete der Linken, Frank Kosching, übt weiterhin harte Kritik an der bevorstehenden Fusion der Landkreise Göttingen und Osterode. Seiner Meinung nach sei es „keine Fusion auf Augenhöhe“. Als Beispiel nennt er die bereits vollzogene VHS-Fusion und die starke Rolle der Universität. „Das Oberzentrum bestimmt durch seine Funktion als international renommierter Lehr- und Forschungsstandort den Großteil sämtlicher wirtschaftlicher, sozialer, medizinischer und infrastruktureller Versorgung um die Stadt Göttingen herum. Diese Sogwirkung nimmt mit zunehmender Entfernung drastisch ab“, so Kosching. Er befürchtet daher vor allem, dass die weit von Göttingen entfernten Gebiete des aktuellen Landkreises Osterode vernachlässigt werden und die Bürgernähe leidet. Kosching wirft den Entscheidungsträgern außerdem einen „Wortbruch“ vor. Den Osteroder Gegnern der Göttingen-Fusion sei versprochen worden, nach der Fusionsentscheidung im Kreistag einen abschließenden Bürgerentscheid auf freiwilliger Basis durchzuführen. Diesen habe es jedoch nie gegeben, so der Kreistagsabgeordnete. Der offizielle Termin für die Zusammenlegung der Landkreise ist der 1. November.