Geschrieben von Mathilde Lemesle
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Walter Paulus, Direktor der Klinik für Klinische Neurophysiologie der Universitätsmedizin Göttingen hat den Hans-Berger-Preis für sein Lebenswerk bekommen. Der Preis wird seit 1960 alle drei Jahre von der Deutschen Gesellschaft Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) vergeben. Paulus bekam die Auszeichnung für seine Arbeiten im Bereich der nicht-invasiven Hirnstimulation. Dabei werden Magnetimpulse oder schwache Stromfelder eingesetzt, die die Hirnfunktion beeinflussen können. Diese Methode wird in der Behandlung von Depressionen benutzt und wurde im Jahr 2000 von der UMG entwickelt. Paulus arbeitet seit 1992 in der UMG und hat über 540 Fachartikel in internationalen Fachpublikationen veröffentlicht. Er teilt sich den Preis mit Hans-Jochen Heinze, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.