Geschrieben von Jeanine Rudat
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Über 100 Beschäftigte der UMG-Gastronomie GmbH haben sich heute (02.02.) in Göttingen an einem ganztägigen Warnstreik beteiligt. Mit Unterstützern aus Politik und Gesellschaft demonstrierten sie am Uniklinikum. Das Aufstocken beim Amt sei eine Zumutung, so eine der Streikenden. Die Beschäftigten der 100 Prozent-Tochterfirma würden Löhne erhalten, die 30-40 Prozent unterhalb des Entgeltniveaus der „Alt-Beschäftigten“ in der Uniklinik liegen. Große Beschäftigtengruppen erhalten z.B. 1.619 Euro brutto für eine Vollzeitstelle, 810 Euro brutto für eine Teilzeitarbeit. Es gebe fast keine Jahressonderzahlung, keine Betriebsrente oder andere Leistungen, wie sie die Alt-Beschäftigten nach dem Tarifvertrag der Länder erhalten. Auch der Göttinger Bundestagsabgeordnete der Grünen, Jürgen Trittin, unterstützt die Forderungen der Streikenden nach einer angemessen Bezahlung. Trittin wörtlich: „Die Ungleichbehandlung ist nur schwerlich nachvollziehbar. Alle Beschäftigten, egal welchen Bereichs sollten mindestens entsprechend des Tarifvertrags der Länder entlohnt werden. Nur so ist eine menschenwürdige und armutsfeste Bezahlung garantiert.“ Am Mittwoch sind die nächsten Tarifverhandlungen angesetzt.

Warnstreik UMG Gastronomie GmbH (Bild: F. Güler)