Bündnis für Wohnen war Thema beim Parlamentarischen Abend der H +G Göttingen e.V.
Gestern hat im Holbornschen Haus in Göttingen der Parlamentarische Abend der Göttinger Eigentümervertretung Haus und Grund stattgefunden. Anwesend waren 26 Vertreter aus Politik und Verwaltung. Sie diskutierten über aktuelle Themen des Stadtgeschehens sowie über gemeinsame Handlungsfelder, Erwartungen und Planungsstände. Ein wichtiges Thema war dabei das „Bündnis für Wohnen“, mit dem in Göttingen mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden soll. Ziele des Bündnisses seien unter anderem eine effizientere Baulandplanung, Gespräche mit Investoren und Quoten für sozialen Wohnungsbau, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Tom Wedrins. Er hoffe auf eine Mehrheit im Rat der Stadt Göttingen für den Flächennutzungsplan, der bei der Sitzung am 12. Mai verabschiedet werden soll. Auch die Flüchtlingswohnheime der Stadt waren ein Thema der Runde. Da in diesem Jahr weniger Asylbewerber in Göttingen erwartet werden, sollen vorwiegend in Gemeinschaftseinrichtungen Wohnplätze abgebaut werden. Für einige Gebäude gebe es schon Vorschläge für eine Nachnutzung, betonte die Stadträtin für Kultur und Soziales, Petra Broistedt. Weitere Themen waren die Betreuung von unbegleiteten Flüchtlingen, das Sanierungskonzept für die Stadthalle und die Parkraum-“Mobilität“.
Vetreter aus Politik und Verwaltung trafen sich zum Parlamentarischen Abend im Holbornschen Haus in Göttingen (Bild: Julia Kleine)
v.l.n.r.: Göttingens Bürgermeister Ulrich Hohlefleisch, Fraktionsvorsitzender GöLinke Gerd Nier, Göttingens Kultur- und Sozialdezernentin Petra Broistedt und Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (Bild: Jeanine Rudat)
v.l.n.r.: Ratsmitglieder Ludwig Theuvsen (CDU) und Tom Wedrins (SPD) (Bild: Jeanine Rudat)