Geschrieben von Jeanine Rudat
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Der Göttinger Neurowissenschaftler Tobias Moser hat am Freitag den Ernst Jung-Preis für Medizin erhalten. Moser leistete Pionierarbeit zum Verständnis des menschlichen Gehörs und gibt durch seine Arbeiten am optogenetischen Cochlea-Implantat Hoffnung bei Schwerhörigkeit, so die Begründung der Jury. Moser wörtlich: „Ich bin sehr dankbar für die großartige Möglichkeit frei forschen zu können und das wird mit dem Jung-Preis noch einmal leichter.“ Der Ernst Jung-Preis für Medizin zeichnet hochkarätige Forscher für ihre vielversprechenden, anwendungsbezogenen Projekte aus und unterstützt ihre weiteren Arbeiten mit einem Preisgeld von 300.000 Euro. Moser teilt sich den Preis mit dem Züricher Strukturbiologen Nenad Ban.

Jung-Stiftung Preisverleihung 2017 (v.l.n.r.:) Professor Tobias Moser (Ernst Jung-Preis für Medizin 2017), Professor Roland Martin (Mitglied des Stiftungskuratoriums), Vera Cordes (Moderation), Professor Hans-Ulrich Moritz (Mitglied des Stiftungsvorstandes und des -kuratoriums), Professor Dr. Elisa Izaurralde (Mitglied des Stiftungskuratoriums), Professor Reinhard Jahn (Mitglied des Stiftungskuratoriums), Professor Pascale Cossart (Ernst Jung-Medaille für Medizin in Gold 2017), Rolf Kirchfeld (Vorsitzender des Stiftungsvorstandes), Dr. Lena Seifert (Ernst Jung-Karriere-Förderpreis 2017), Joachim Spethmann (stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstandes), Professor Ernst Hafen (Mitglied des Stiftungskuratoriums), Professor Nenad Ban (Ernst Jung-Preis für Medizin 2017) (Bild: Carolin Thiersch)

Jung-Stiftung Preisverleihung 2017 (v.l.n.r.:) Professor Tobias Moser, Dr. Lena Seifert, Professor Pascale Cossart, Professor Nenad Ban (Bild: Carolin Thiersch)