Geschrieben von Jeanine Rudat
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Das Göttinger Studentenwerk bezeichnet die Vorwürfe aus der „Göttinger Erklärung“ zum Thema Sanierung Rote Str. 1 - 5/Burgstr. 52, als absurd. Auf den Vorwurf „man würde den sozialen Frieden in der Stadt riskieren“ erwiderte Geschäftsführer Jörg Magull, dass das Studentenwerk kein Interesse an einer Eskalation des Konfliktes habe. Er vertraue auf die Vermittlungsfähigkeiten von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler. Auch sei das Studentenwerk jederzeit dazu bereit, die Gespräche mit den Bewohnern der Roten Str./Burgstr. wieder aufzunehmen, um gemeinsam eine für alle Parteien zufriedenstellende Lösung finden. Des Weiteren weist Magull den Vorwurf „man wolle die Häuser verfallen lassen“ zurück. Er bekräftigte sein Vorhaben, diese an einen Trägerverein zu vermieten, dessen Satzung eine Vermietung ausschließlich an Studierende sicherstellt. Gestern hatte die Wohnrauminitiative mitgeteilt, dass 108 Gruppen und Einzelpersonen eine sogenannte „Göttinger Erklärung“ unterzeichnet hätten. Sie fordern darin das Studentenwerk auf, die notwendigen Sanierungsmaßnahmen der oben genannten Häuser sofort zu beginnen und damit den weiteren Verfall der Häuser abzuwenden. Des Weiteren fordern die Unterzeichner das Studentenwerk auf, den Studierenden ein anderes finanzielles Angebot zu unterbreiten und die Sanierungskosten nicht auf die Miete umzulegen. Nach Vorstandsbeschluss übernimmt das Studentenwerk mit 1,15 Millionen Euro 20 Prozent der Sanierungskosten.