Gerd Nier soll im Streit zwischen Hausbewohnern und Studentenwerk Göttingen vermitteln
In der Auseinandersetzung um die Häuser Rote Straße 1-5 und Burgstraße 52 schlagen die Bewohner den Göttinger Ratsherr Gerd Nier als Vermittler zwischen Ihnen und dem Studentenwerk als Träger der Häuser vor. Nier habe bereits in der Vergangenheit Konflikte zwischen studentischen Mietern und dem Studentenwerk begleitet, so die Bewohner. Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler hatten sie zuvor abgelehnt. Köhler sei als oberster Repräsentant der Stadt Göttingen unter anderen politisch verantwortlich für den Erhalt sozialen Wohnraums und nehme so keine wertneutrale Position ein, erklärten die Bewohner. Trotz der Debatte um Köhler wollten sie die Sanierung der Häuser endlich angehen. Sie seien jederzeit für Gespräche mit dem Studentenwerk bereit. Der Konflikt zwischen den Bewohnern und dem Studentenwerk dreht sich um die Sanierung der Häuser. Nach 40 Jahren Nutzung müssen diese generalüberholt werden. Seit zwei Jahren führt das Studentenwerk darüber intensive Gespräche mit den Bewohnern. Diese monieren vor allem eine Verzögerung bei der Sanierung, was das Studentenwerk bestreitet, und die Kosten, die dadurch entstehen.