Geschrieben von Julia Kleine
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Die Göttinger Polizei will mit Verkehrskontrollen die Unfallzahlen im Radverkehr senken. Anlass dafür ist die hohe Zahl der verletzten und getöteten Radfahrer in der Stadt Göttingen. Diese hatte sich 2017 im Vergleich zum Vorjahr von 235 auf 247 Personen erhöht. Der Anteil an der Gesamtzahl aller verunglückten Personen im Stadtgebiet beträgt damit rund 34,5 Prozent. Zur langfristig geplanten Senkung der Unfallzahlen nahmen deshalb Beamte am vergangenen Donnerstag bei stationären und auch mobilen Kontrollen an erkannten Unfallhäufungsstellen der Göttinger Innenstadt das Verkehrsverhalten von Radfahrern und Autofahrern genau unter die Lupe. Kontrolliert wurden insgesamt gut 200 Personen. Insgesamt ahndeten die Beamten im Laufe des Tages 147 Ordnungswidrigkeiten. An der Spitze der Verstöße: Missachten des Rotlichtes einer Ampel, gefolgt von Radfahrern, die den Radweg in falscher Richtung befuhren oder verbotswidrig den Gehweg nutzten.