Geschrieben von Benita Heukamp
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Die Bereitschaftsdienstpraxen in Einbeck und Northeim dürfen nicht zusammengelegt werden. Das fordert der Kreisausschuss des Landkreises Northeim in einer Resolution. In dieser wird die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) aufgefordert, die Zusammenlegung an den Einzelstandort in Northeim auszusetzen. Planmäßig soll die Praxis in Einbeck ab dem 1. Februar geschlossen werden. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel kritisiert an diesem Vorgehen insbesondere, dass die Entscheidung ohne vorherige Information oder Beteiligung des Landkreises gefallen sei. Eine Schließung der Einbecker Bereitschaftsdienstpraxis bedeute nach Auffassung des Kreisausschusses insbesondere für die Bürger*innen im westlichen und nordwestlichen Kreisgebiet längere Anfahrtswege. Auch sei zu befürchten, dass eine schlechtere medizinische Versorgung zu längeren Wartezeiten und überlasteten Notaufnahmen führen werde. Die Resolution soll nun an die KVN, das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, das Bundesgesundheitsministerium sowie an die regionalen Bundestags- und Landtagsabgeordneten weitergeleitet werden.