Geschrieben von Benita Heukamp
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Durch das Zusammenspiel zweier Gene konnte sich das menschliche Gehirn evolutionär vergrößern und in seiner Komplexität einzigartig entwickeln. Das haben Forschende des Deutschen Primatenzentrums – Leibnitz-Institut für Primatenforschung und des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik in einer Studie herausgefunden. Während das erste Gen dafür sorgt, dass sich die Vorläuferzellen des Gehirns stärker vermehren, wandelt das andere Gen diese Zellen in einen neuen Typ der Vorläuferzellen um. So entstehen die Zellen, die später die Nervenzellen des Gehirns bilden. Die Ergebnisse konnten in Tierversuchen und mit alternativen Methoden gewonnen werden. Sie sollen künftig dabei helfen, Entwicklungsstörungen und Erkrankungen des Gehirns zu verstehen und passende Therapieansätze zu entwickeln.