Geschrieben von Benita Heukamp
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Für ihre therapeutische Forschung ist Dr. Katharina Blanka Jäckle aus der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) mit dem Graduierten-Preis der Novartis-Stiftung ausgezeichnet worden. Wie die UMG bekanntgab, wird damit ihr Forschungsvorhaben gewürdigt, mit dem Therapiepläne nach der Operationen komplexer Verletzungen individualisiert werden können. Das Vorhaben setzt auf die Einführung eines ComputerMyoGraphie-Verfahrens (CMG) in der Unfallchirurgie. Mittels Sensoren, die außen am Körper befestigt werden, kann die Belastung von Muskeln und Gelenken aufgezeichnet werden. So können Fehlbelastungen und ihre Ursachen besser erkannt und behandelt werden. Durch eine effektivere Behandlung sollen sich außerdem die Genesungszeit verkürzen und die Folgekosten reduzieren lassen. Der Graduiertenpreis wird seit 1992 jährlich verliehen und ist mit 8.000 Euro dotiert.

Priv.-Doz. Dr. Katharina Blanka Jäckle aus der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Plastische Chirurgie der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) erhält den Graduierten-Preis der Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung, der von Prof. Dr. Jürgen Wienands, Forschungsdekan der UMG übergeben wurde (Foto: umg/Karin Würz).